S.163 LEGEND, Dresden
     
  

Nach dem siebjährigen Krieg

Kurfürst Friedrich August III. wurde nun als Friedrich August I. König von Sachsen (1763–1827). Aufgrund seiner Minderjährigkeit stand Sachsen bis 1768 unter der vormundschaftlichen Regierung des Prinzen Xaver. Nun wurde die Stadt nicht nur wiederhergestellt, sondern auch bedeutend erweitert und 1764 die Akademie der Künste gegründet. Dennoch erholte sich die Stadt nur sehr langsam, es dauerte 60 Jahre, ehe die Bevölkerung wieder auf dem Vorkriegsstand war. Friedrich August brachte zur Vollendung, was sein Vormund begonnen hatte. Die französische Revolution führte viele Emigranten nach Dresden, noch mehr aber die letzte Teilung Polens. Nachdem die sächsischen Truppen am 14. Oktober 1806 mit in die Schlacht bei Jena und Auerstedt verwickelt worden waren, besetzte der französische General Thiard am 25. Oktober Dresden. Doch am 20. Dezember, nachdem der Kurfürst dem Rheinbund beigetreten war und die Königswürde angenommen hatte, wurde Dresden sächsische Königsstadt. Während des Kriegs mit Österreich 1809 war Dresden mehrmals für kurze Zeit von den Österreichern besetzt. Im Jahr 1810 begann man mit Abtragung der Festungswerke, doch diese Arbeit wurde beim Ausbruch des russisch-französischen Kriegs unterbrochen.





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