S.195 LEGEND, Dresden
     
  

Dresdner Striezelmarkt

 

Seit 1443 ist in der sächsischen Landeshauptstadt der Markt beheimatet, der zu den ältesten deutschen Weihnachtsmärkten zählt.

Bereits im 15. Jahrhundert ist er in Verbindung mit christlichen Bräuchen zum Heiligen Abend entstanden. Sein Ursprung geht auf ein landesherrliches Privileg des sächsischen Kurfürsten Friedrich II von 1434 zurück. Ursprünglich war der Markt ein eintägiger Fleischmarkt, der sich erst im laufe der zeit weiter ausgeweitet hat. Der Dresdner Christstollen, welcher als Struzel oder Striezel bezeichnet wurde gab dem Markt im ausgehenden Mittelalter seinen Namen.

Bis heute ungebrochen an Beliebtheit sind die traditionell an den Marktständen erhältlichen Erzeugnisse sächsischer Volkskunst: Blaudruck und Keramik aus der Lausitz, Korbwaren und Plauener Spitzen sowie Schnitzereien und gedrechselte Waren aus dem Erzgebirge.

Ebenso begehrt sind die bis heute aus Papier gefertigten Herrnhuter Sterne aus der Lausitz, die unzählige Wohnungen, Kirchen und Straßen in der Advents- und Weihnachtszeit schmücken, Licht spenden und symbolisch auf den Stern von Bethlehem hinweisen.

Das Angebot runden mundgeblasener Baumschmuck aus der thüringischen Glasbläserstadt Lauscha und kulinarische sächsische Köstlichkeiten ab.

Ein Höhepunkt des Striezelmarktes ist das Stollenfest: Ein rund vier Tonnen schwerer Riesenstollen zieht vom Zwinger über Semperoper, Hofkirche und Frauenkirche bis zum Striezelmarkt. Das Backwerk wird begleitet von historischen Figuren und den Bäckern und Konditoren des Stollenschutzverbandes. Auf dem Striezelmarkt wird unter Schirmherrschaft des Stollenmädchens der Stollen mit dem »Dresdner Stollenmesser« angeschnitten und anschließend an die Besucher des Festes verkauft.

An zentraler Stelle des Striezelmarktes dreht sich die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide.

Mit ihrer respektablen Höhe von 14,61 Meter und den 42 Figuren schaffte sie den Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde. Beim alljährlichen Pyramidenfest bieten Chöre, Gesangsgruppen und Solisten weihnachtliche Vokalmusik dar und wetteifern um die Preise in Form von Pyramiden aus dem Erzgebirge.

 

Der Striezelmarkt ist vor Allem bekannt für seine traditionell gefertigten Waren aus der Region und Erzeugnisse sächsischer Volkskunst wie z.B:
 

  • Blaudruck und Keramik aus der Lausitz,
  • Korbwaren,
  • Plauener Spitzen,
  • Schnitzereien,
  • gedrechselte Waren aus dem Erzgebirge
  • Weihnachtsfiguren und Baumschmuck,
  • Weihnachts-Pyramiden, Räuchermänner & Nussknacker,
  • Herrnhuter Sterne aus der Lausitz,’
  • Erzgebirgische Zinngießerei,
  • Schauklöppeln,
  • mundgeblasener Baumschmuck aus der thüringischen Glasbläserstadt Lauscha,
  • echter Dresdner Christstollen,
  • Pfefferkuchen,
  • sowie kulinarische und sächsische Köstlichkeiten an den zahlreichen Imbissund Getränkeständen.

 

Wirklich Klasse und ein Besuch lohnt sich, versucht es doch einmal!

 





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