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Die Straßenverkehrsordnung (StVO)

Man könnte sich eigentlich die restlichen Paragraphen der StVO sparen, wenn sich jeder nur an den allerersten - nämlich § 1 (Grundregeln) - halten würde: "Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird".

Weil es aber leider nicht immer so ist  können Sie hier die komplette » Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) im Original - wie vom Bund veröffentlicht - nachlesen.

Sie wissen wohl schon alles?
... dann hätten wir hier mal ein paar Fragen an Sie:

Was halten Sie von Wegweisern zu privaten Firmen auf öffentlichen Verkehrsschildern?
- leider in vielen Gemeinden inzwischen sehr verbreitet (in Dresden wird beispielsweise schon
mit Autobahn-Ausfahrtschildern auf die "VW-Manufaktur" in der Innenstadt hingewiesen),
aber nach § 33 StVO (= Verkehrsbeeinträchtigungen) tatsächlich verboten!
Warum fuchtelt das grüne Männchen so mit den Armen?
- unter § 36 (= Weisungen der Polizeibeamten) können Sie genau nachlesen, was der Mensch von Ihnen will!
Neues Auto? ... wie wär's mit einem kleinen Wettrennen mit Ihrem Nachbarn?
- nach § 29 StVO (= Übermäßige Straßenbenutzung) ist das strikt verboten!
Was macht die Kuh auf dem Schild?
- unter § 39 StVO (= Verkehrszeichen) finden Sie die merkwürdigsten Symbole und ihre Bedeutung!

 

Wichtig - weil hier zum Thema dieser Homepage passend - sind u.a. auch folgende Paragraphen: 

§ 34 Unfall
Nach einem Verkehrsunfall hat jeder Beteiligte 

  1. unverzüglich zu halten,
  2. den Verkehr zu sichern und bei geringfügigem Schaden unverzüglich beiseite zu fahren,
  3. sich über die Unfallfolgen zu vergewissern,
  4. Verletzten zu helfen (§ 323c des Strafgesetzbuchs),
  5. anderen am Unfallort anwesenden Beteiligten und Geschädigten
    a) anzugeben, daß er am Unfall beteiligt war und
    b) auf Verlangen seinen Namen und seine Anschrift anzugeben sowie ihnen Führerschein und Fahrzeugschein vorzuweisen und nach bestem Wissen Angaben über seine Haftpflichtversicherung zu machen,
  6. a) solange am Unfallort zu bleiben, bis er zugunsten der anderen Beteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit ermöglicht hat oder
    b) eine nach den Umständen angemessene Zeit zu warten und am Unfallort Namen und Anschrift zu hinterlassen, wenn niemand bereit war, die Feststellung zu treffen,
  7. unverzüglich die Feststellungen nachträglich zu ermöglichen, wenn er sich berechtigt, entschuldigt oder nach Ablauf der Wartefrist (Nummer 6 Buchstabe b) vom Unfallort entfernt hat. Dazu hat er mindestens den Berechtigten (Nummer 6 Buchstabe a) oder einer nahe gelegenen Polizeidienststelle mitzuteilen, daß er am Unfall beteiligt gewesen ist, und seine Anschrift, seinen Aufenthalt sowie das Kennzeichen und den Standort seines Fahrzeugs anzugeben und dieses zu unverzüglichen Feststellungen für eine ihm zumutbare Zeit zur Verfügung zu halten.

Beteiligt an einem Verkehrsunfall ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zum Unfall beigetragen haben kann. 
Unfallspuren dürfen nicht beseitigt werden, bevor die notwendigen Feststellungen getroffen 

§ 15 Liegenbleiben von Fahrzeugen
Bleibt ein mehrspuriges Fahrzeug an einer Stelle liegen, an der es nicht rechtzeitig als stehendes Hindernis erkannt werden kann, so ist sofort Warnblinklicht
einzuschalten. Danach ist mindestens ein auffällig warnendes Zeichen gut sichtbar in ausreichender Entfernung aufzustellen, und zwar bei schnellem Verkehr in etwa 100 m
Entfernung; vorgeschriebene Sicherungsmittel, wie Warndreiecke, sind zu verwenden. Darüber hinaus gelten die Vorschriften über die Beleuchtung haltender Fahrzeuge.

§ 15a Abschleppen von Fahrzeugen

  1. Beim Abschleppen eines auf der Autobahn liegengebliebenen Fahrzeugs ist die Autobahn (Zeichen 330) bei der nächsten Ausfahrt zu verlassen.
  2. Beim Abschleppen eines außerhalb der Autobahn liegengebliebenen Fahrzeugs darf nicht in die Autobahn eingefahren werden.
  3. Während des Abschleppens haben beide Fahrzeuge Warnblinklicht einzuschalten.
  4. Krafträder dürfen nicht abgeschleppt werden.

 

Quelle:
Die öffentliche
Datenbank des Bundesministeriums der Justiz mit
dem gesamten, aktuell gültigen Bundesrecht (in nicht-amtlichen Fassungen).





 
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