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Mit Handschaltung an der roten Ampel ...

Druck-Ansicht

Sie sollten Ihrer Kupplung Gelegenheit zur Entspannung geben. Viele Leute warten mit eingelegtem Gang und durchgetretener Kupplung an der Haltelinie, bis die "Rennleitung" grünes Licht gibt. Und dann, wie von der Sehne geschnellt, geht es weiter ... zur nächsten roten Ampel! 

In der Tat spart man so einige Zehntelsekunden. Da es im Straßenverkehr aber nicht um die Pole Position geht, sollte man sich diese Unart abgewöhnen.

Dafür gibt es handfeste technische Gründe: Die Druckplatte der Kupplung eines Mittelklassewagens übt auf die Kupplungsscheibe den Druck von mehreren hundert Kilo aus - die Kupplung soll ja schließlich nicht rutschen! Bei getretener Kupplung stützt sich diese Kraft gegen das Schwungrad und damit gegen die Kurbelwelle. Das Ganze geschieht bei laufendem Motor - da hat man den Verschleiß an den Schultern der Kurbelwellenlager förmlich vor Augen.

So mancher, der mal an der Keilriemenscheibe seines Autos rütteln würde, bekäme einen Schreck! Das Axialspiel der Kurbelwelle führt zwar nicht sofort zum Motorschaden, beschleunigt aber den Verschleiß und lässt den Motor lauter werden. Außerdem läuft bei betätigter Kupplung das Ausrücklager unter voller Drucklast mit, dieses Teil geht deswegen auch als Erstes kaputt. Das macht sich beim Auskuppeln an Geräuschen und Vibrationen im Kupplungspedal bemerkbar.

Ratsam ist beim Ampelstopp daher eine entspannte Stellung des linken Beines neben dem Kupplungspedal, während der Schaltknüppel in Leerlaufposition steht; Zeit zum Kuppeln und Gangeinlegen bleibt in der Gelbphase genug.

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