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Wenn der Kühler nicht kühlt ...

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Wer unter einer ständig kochenden Kühlanlage leidet, hat einige Optionen, um diesen Missstand zu beheben: Schnell und billig kann beispielsweise der Verschlussdeckel des Kühlers bzw. des Kühlwasservorratsbehälters ersetzt werden. Bei älteren Autos kann dieser nämlich häufig den Überdruck (der den Siedepunkt des Kühlwassers um etwa 20 °C nach oben erschiebt) nicht mehr sicherstellen, und dann kocht das Kühlwasser bei 100 °C, also unerwartet früh.

Wenn ein neuer Deckel nichts bringt, könnte ein klemmender Kühlwasserthermostat für die Hitzewallungen des Motors verantwortlich sein. Der Thermostat ist eine Art "automatischer Wasserhahn", der den kleinen vom großen Kühlkreislauf trennt. Im Winter bleibt der kleine Kreislauf länger ohne Zulauf von gekühltem Wasser aus dem Kühler, damit der Motor seine Betriebstemperatur schneller erreicht. Im Sommer muss er aber fast sofort öffnen, damit das Kühlwasser nicht zu rasch heiß wird. Tut der Thermostat das nicht, kocht der Motor.

Wenn die Peripherie der Kühlanlage dicht und intakt ist, bleibt als Letztes noch der Kühler selbst: Er kann (genau wie eine Kaffeemaschine) verkalken und muss dann entkalkt werden. Die Werkstatt nimmt dazu Zitronensäure, als Hausfrauentrick bieten sich Essigessenz oder Geschirrspülertabs an. Die Anwendung ist simpel: Einfach ins Kühlwasser geben, ein paar Tage damit herumfahren und die trübe Brühe dann durch frisches Kühlmittel mit dem zum Kühlsystem passenden Frostschutz- und Konservierungsmittel ersetzen.

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