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Dresden am Donnerstag, den 24. September 2009
Quelle: Landestalsperrenverwaltung und Landeshauptstadt Dresden

Nachfolgend die Original-Pressemeldung der Stadt Dresden v. 24.09.2009

Die Weißeritz verliert in Dresden ihren Schrecken
Im Stadtteil Plauen beginnen Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz

In Dresden beginnt ein neues Kapitel für den Hochwasserschutz. Bürgermeister Dirk Hilbert und Norbert Ziegler, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung, führen heute symbolisch den Baggerhub zum Baustart für eines von mehreren Hochwasserschutzvorhaben an der Vereinigten Weißeritz durch.

Die Arbeiten konzentrieren sich auf einen Flussabschnitt, der etwa 100 Meter vor der Brücke Altplauen beginnt und an der Brücke Würzburger Straße endet. Dies ist gegenwärtig noch der gefährlichste Abschnitt der Weißeritz in Dresden. Von hier aus begann im August 2002 die Überflutung von Hauptbahnhof und Innenstadt.

In diesem Bereich werden voraussichtlich bis Januar 2011 die Ufermauern entlang der Weißeritz entsprechend den Anforderungen für einen Hochwasserfall ertüchtigt und dabei die rechtsseitige Mauer erhöht. Rechts vor der Brücke Würzburger Straße entsteht zudem eine neue Hochwasserschutzmauer. Um den Schutz zu komplettieren, wird auf der gegenüberliegenden Seite in der Agnes-Smedley-Straße die Höhe der Ufermauerabdeckungen vereinheitlicht.

Ab April 2010 beginnen die Arbeiten zur Vertiefung der Flusssohle von der Brücke Altplauen bis etwa 400 Meter unterhalb der Brücke Würzburger Straße. Je nach Wasserführung des Flusses sollen sie bis voraussichtlich Ende 2011 abgeschlossen sein.

Diese Hochwasserschutzmaßnahmen werden gemeinsam von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden umgesetzt. Weitere Vorhaben entlang der Vereinigten Weißeritz folgen bis 2015. Die Kosten des gesamten Bauvorhabens belaufen sich auf insgesamt rund 30 Millionen Euro.

Die Weißeritz ist Dresdens gefährlichster Fluss. Ein Hochwasser ist mit sehr hohen Fließgeschwindigkeiten verbunden, weshalb auch die Vorwarnzeiten sehr kurz sind. In den Wassermassen wird zudem viel Treibgut und Geschiebe mitgeführt.

So wurde am 13. August 2002 der Fluss zum reißenden Strom, überschwemmte den Hauptbahnhof, Teile der Innenstadt und fast die gesamte Friedrichstadt. Auch das Gebiet um Hofmühlenstraße und Fabrikstraße wurde verwüstet und die Infrastruktur total zerstört. Dabei wurden Schäden in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro verursacht.

Der Freistaat Sachsen hat bereits 2004 festgelegt, einen Schutz an der Weißeritz vor einem Hochwasser zu realisieren, das durchschnittlich einmal in 200 Jahren auftreten kann. Die Landeshauptstadt Dresden hat sich im November 2005 entschieden, diesen Schutz so auszubauen, dass darüber hinaus ein Hochwasser in Größenordnung des Ereignisses vom August 2002 ohne großflächige Ausuferungen im Flussbett abgeführt werden kann.

Die Stadt beteiligt sich daher an der Finanzierung der Hochwasserschutzmaßnahmen. Dazu wurde eine entsprechende Vereinbarung mit der Landestalsperrenverwaltung abgeschlossen.
 





 
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